Brigitte Kowanz, Austrian Pavilion
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Brigitte
Kowanz

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BRIGITTE KOWANZ

Seit den 1980er-Jahren widmete sich Kowanz der Visualisierung von Immaterialität und Flüchtigkeit von Licht. Sie schuf "Malerei aus Licht und Schatten", galt als "Botschafterin des Lichts" und zählte zu den prägendsten und visionärsten Künstlerinnen Österreichs. Ihre Werke waren vielschichtig, poetisch, elegant und Grenzen sprengend. Sie überwand die Endlichkeit des Raums und füllte ihn mit Licht, strebte nach ständiger Veränderung und definierte so einen neuen Skulpturenbegriff. 

Brigitte Kowanz / goes :art

Mit ihrem künstlerischen Werk hat Brigitte Kowanz international einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung eines erweiterten Skulpturenbegriffs geleistet und ist mit ihrem Beitrag „Infinity and Beyond“ für den Österreich-Pavillon auf der Biennale Arte 2017 in Venedig Repräsentantin der Republik Österreich.

Licht ist für Brigitte Kowanz ein Mittel der Überschreitung und Präzisierung. Sie hinterfragt den konventionellen Bild- und Malereibegriff und stellt ein neues, integratives Verhältnis zwischen Werk, Raum und BetrachterIn her. Licht macht alles sichtbar, bleibt aber selbst unsichtbar. Licht bestimmt Orte, kennt aber selber keinen Ort. So geht Kowanz mit analytischer Leidenschaft dem Ungreifbaren und Flüchtigen nach. Licht ist nicht fest zu machen, Licht ist in Bewegung, Licht ist überall.

(Galerie Krinzinger)

Brigitte Kowanz, Galerie Krinzinger / goes :art
Brigitte Kowanz, Lichtskulptur Fountain / goes :art

Licht ist für Brigitte Kowanz ein Mittel der Überschreitung und Präzisierung. Sie hinterfragt den konventionellen Bild- und Malereibegriff und stellt ein neues, integratives Verhältnis zwischen Werk, Raum und BetrachterIn her. Licht macht alles sichtbar, bleibt aber selbst unsichtbar. Licht bestimmt Orte, kennt aber selber keinen Ort. 

(LICHTSKULPTUR „FOUNTAIN“)

Kowanz gestaltet aber auch dreidimensionale Räume mit Licht, vornehmlich mit weißem, nicht mit farbigem Licht, oder lässt unter Einsatz von Glas und Spiegeln virtuelle Lichträume entstehen. Diese Koppelung von Licht und virtuellen Räumen, von Wort und Bild, haben es ermöglicht, dass Kowanz die Grenzen zwischen real und virtuell, zwischen außen und innen, offen und geschlossen, durchlässig werden lässt. Sie hat durch ihre Arbeiten eine neue Beziehung zwischen Malerei und Architektur, zwischen Licht und Architektur hergestellt.

(Austrian Pavilion 2017)

Brigitte Kowanz, Austrian Pavilion 2017 / goes :art

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